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Manuel, einer meiner besten und treuesten Freunde, ist mir immer ein Ruhepol. Er ist noch so jung und manchmal schon wesentlich erwachsener als ich. Wenn ich mich aufrege, regt er mich ab.


 

Es gibt Hände, die vergißt man nie. Sie machten einen glücklich und sehnsüchtig, aber irgendwann verteilten sie keine Streicheleinheiten mehr und vermieden sogar den einfachsten Handschlag.


 

Nein, es stimmt nicht, das Leben und Lieben in all diesen Romanen ist nicht aufregender als das wirkliche Leben und Lieben. Aber schön ist es doch. Deshalb ziehen diese Bücher immer mit mir mit.


 

An Jans Seite gibts keine Pleite. Ob auf Hoher See, in Liverpool, in Barcelona oder in der Semperoper. Und ohne ihn wäre mein Schlepptopp längst einer meiner größten Feinde.


 

Vor einer Stunde war hier noch Hochbetrieb. Jetzt sind sie alle weg. Nur ich bin hier. Ich muß nichts anderes tun, als dort hinaus schauen, dem Rauschen der Wellen lauschen und mich relaxed zurücklehnen.


 

Mein Balkon hat es drauf. Auf ihm verlieben sich alle möglichen Leute ineinander, nur nicht in mich. Dieser Scheißkerl. Aber bei all den vielen versöhnlichen Momenten auf ihm sei ihm verziehen.


 

Kopf in den Wolken, Füße fest auf dem Boden. So macht Felix Träume wahr. Und seine Träume sind Schäume, in denen auch ich allzu gern bade. Gern mehrmals täglich.


Die Grüne Fee macht sich gut als Patentante während eines Abschieds und ein Jahr später während eines Wiedersehens. Sie packt uns in Watte, und wir packen an, was wir anpacken müssen.


 

Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht! Ich will Sex!!! Ich nicht!  Ich will ...


Mi amigo Manuel me enseña España und die ganze Welt. Mit ihm will ich überall hin und ein Weilchen bleiben, und gemeinsam lernen wir alles über alles.


 

Daß diese Ensaïmada de Mallorca in Granada gegessen wird, ist nebensächlich. Wichtig ist nicht, wo man in sie hineinbeißt, sondern mit wem man in sie hineinbeißt. Con la nata, por favor!


 

Wir vier nach dem Bowlen. Ich bin nur Zweitbester, wie man sieht, und da ich ein Sensibelchen bin, nimmt mir das für einen Moment das Lächeln. Die anderen bringen mir das sehr bald wieder bei.


 

© 2006 Steffen Tendler nach oben